kaninchen kaninchen

- Jemand, der wohl kluge Sätze sagt, deren Zusammenhang mit ihm man aber sofort vergisst- er wirkt             dumm bei all seinen Klugheiten.

-Bei manchen erzwungenen Gesprächen mit Fremden dazwischen immer wieder die Vorstellung, das einer von uns, je hektischer und beflissener das Reden wird, plötzlich aufgeben und schreiend weglaufen oder den anderen zusammenschlagen wird.

-Eigentlich hatte ich grade so wenig Illusionen wie er, dem gar nichts mehr galt, aber um mich von ihm zu unterscheiden, spielte ich den Positiven, Weltfrommen- und alsbald kam auch er mit guten Meinungen, Wünschen usw. heraus; da hatte ich Lust, nur noch zynisch zu sein!

-Die schöne Verschlossenheit von uns allen, mit der wir uns durch die U-Bahngänge bewegen; eine denkbare Lebensform.

-Wir trennten uns auf der Straße, und jeder ging seines Weges: als finge unser eigentliches, anonymes Leben wieder an.

-Vorstellung, das auch die Wahnsinnigen immer langweiliger werden.

-Zur Schönheit fehlt ihr die Unauffälligkeit der Kleidung; man bemerkt sofort, das sie schöne Sachen anhat.

-Unterlegenheitsgefühl dem gegenüber, der sich Illusionen macht -er sieht schön dabei aus.

-Einen hässlichen Mensch strafend anschauen.

-Als ob doch, wenn auch minimaler, sportlicher Schwung notwending zur Erscheinung der Schönheit gehöre.

-Die Hände des schlafenden Kindes riechen nach Schokolade.

-Meine Art zu denken: ich denke eine Zeitlang völlig frei und ziellos dahin, lasse es sozusagen denken; dann stoppe ich mich und überdenke alles, was ich in der bestimmten Zeit dahingedacht habe; überdenke dann das Überdachte noch einmal; dann überlasse ich mich von neuem dem Durcheinander der Vorstellungen, Phantasien, Erinnerungen, Wünschen, fixen Ideen, bis zum nächsten willkürlichen Stop; das mehrmals Überdachte dient dann als Material für das freie, wieder absichtslos gewordene Dahindenken.

-verliebt in die Melancholie anderer.

-Klaustrophobie

-Oft gehöre ich ganz zur Menge, mit mir und meinem Gesicht; aber im Schlechten Sinn.

-Eine Frau die sich in Gegenwart eines Mannes nach einem anderen sehnt; aber der Anwesende hat diese Sehnsucht bewirkt, erweckt, bedingt.

-Gefahr sich >>zu früh<< zu freuen, so das man im entschiedenen Moment dann erschöpft und gleichgültig ist.

-Jemand meinte: >>An Hypothesen stirb man nicht<< -und wollte damit sagen, das wir wieder Überzeugungen brauchen für die es sich zu sterben lohnt!

-Er wurde plötzlich schüchtern , was die Einzelheiten an seinem an sich schönen Gesicht deutlich machte: unschön.

-Die prompte, professionelle Kommunikationsbereitschaft anderer, erscheint als ständige aggressive Einmischung in andere.

-Das widerwärtige Gefühl der Zuversicht!

-Die klägliche und lächerliche Angstvitalität derer, die sich als flippig und außergewöhnlich bezeichnen, jedoch in ganz banalen Situationen zu konservativen Langweilern mutieren.(Verrücktheit als etwas gewolltes/erzwungenes..wie ein paar hippe Sneakers)

Kommentare:

  1. oh myyy...pam! wie ich dich einfach verstehe. und du mich auch. liebe!

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  2. du bist gut. du siehst, was andere nicht sehen

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