DIE BLÜTEN EINER LÄNGST VERGESSENEN ZEIT

1
ich habe die heimlichsten Gefühle dir gegenüber
wir werden niemals tauen

2
wenn ich einen Schritt zurücktrete und sehe das es lebt
zerfließen die ängstlichen Ströme aus meinem Beckenboden in das ewige weite nichts
ich selbst bin aus Raum gemacht
das müsste der Grund für dein Unbehagen sein

3
ich hatte mir geschworen meiner Intuition zu folgen
die sagt mir das ich gehen soll
das ich die Freiheit wählen muss
was auch immer geschieht

4
ich hatte viele Momente der Einsamkeit in meinem Leben
in denen ich spürte das es nichts besseres geben könnte
nie habe ich einen größeren Frieden verspürt
es gibt wahrlich nichts schöneres als der Melodie meines Herzens zu lauschen

5
das Gefühl von nichts weiter sonst
eine besondere Ehre

6
aus den tiefsten wilden Zweigen
wo Wasser auf Nymphen strömt
die schönsten Pudel die du je gesehen hast
Haare wie Seide
Frauen aus Milch
Männer aus Knochen
küssen

mich


Einen Moment für das Licht

ein kurzer Moment schweifen die Gedanken
Bilder / Visionen die sich mir erübrigen
das letzte das noch bleibt
in dir sehe ich so vieles
am meisten mich selbst, so müsste es sein
wir
der Mensch ist ein wildes Tier das sich selbst nicht als solches zu sehen versteht
wenn du lachst und du schämst dich dabei
so wie ich ständig
obwohl meine Sonne rausbrechen will
sie platzt
mir der Kragen dabei
der Frieden ist jener
mein Frieden liegt im Sein
darin das ich die Welt sehe und nicht umgekehrt
das ich beobachte und nicht beobachtet werde
das die Welt nicht ständig mich sieht
ich hatte so etwas wie unbefleckt
gänzlich  unberührt
jetzt sehe ich dich nur noch mit den Augen einer Hyäne
dennoch bin ich eine Heilige geworden
im Hintergrund lachen die Engel
ihr Chor sind meine Lieder
unsere
ich hatte schon immer diesen Hauch davon
zu sagen was ich sage
es mag sein das dir das Gleichgültig erscheint
mir jedoch ist es alles
nun
im Endeffekt
ist alles nichts
und nichts
ist eben alles



LUANA DEINE DÜFTE

Manchmal denke ich an deine Worte zurück
ein mildes lächeln erfüllt diese
im Grunde Leere
die Zeit fließt dahin
ist das diese Ewigkeit von der wir alle sprechen
wenn ich Räume sehe zerfallen und in Staub
dann ahne ich die Früchte der Vergangenheit...
selbst der Tod kann eine Blume sein
vielleicht fürchten wir uns so sehr vor diesem Nichts
das wir uns einreden wollen das wir immer hier sein werden
nur damit wir dieses Leben genießen können
und nicht in Angst und Schrecken vor dieser Leere stehen
ich kann nicht viel dazu sagen
weder denken
noch erfassen
das Schauspiel, falls es wirklich solch eines ist
ist das bittersüßeste aller Zeiten
das alles Vergänglich ist und seinen Lauf nimmt
eins aber verstehe ich meine geliebte
in mir bist du Ewig
deine Blumen werden für immer in meinen Gärten blühen
selbst wenn sie so nicht mehr zu sehen sind
mit den bloßen Augäpfeln
du hast deine Samen gesät
und diese Liebe zu dir
ist von ewiger Natur

Meine Liebe zu dir / Ein Tag im Schoße Gottes


Ich hatte schon immer ein sehr gutes Gefühl für Gleichgewicht. Ganz Intuitiv bin ich dem sehnen meines Herzens gefolgt. Ich hatte nie so wirklich Angst davor etwas zu verlieren, wo das Leben einem mit jeder Sekunde etwas gibt. So als könne man nur etwas dazu gewinnen. Denn alles was bereits war, wird immer sein. Ist in uns für alle Ewigkeiten abgespeichert. Die Ewigkeit. Manchmal eine beängstigende Vorstellung. Früher hat sie mir keine Angst gemacht. Aber früher habe ich auch nie so wirklich versucht zu verstehen was das eigentlich bedeutet. Es ist unfassbar. Vielleicht kann ich damit wieder Leben, nichts weiter wissen zu wollen außer diesen einen Moment.

Wenn du Traurig bist bin auch ich es. Damals war Trauer mir zuwider, ich meidete den Umgang mit der Traurigkeit. Ich benutzte sie lediglich als Gewand einer sinnlichen Schönheit, mit der ich mich zu Hüllen verstand.

Manchmal steigt eine Wut in mir auf. Sie gibt dir die Schuld. Sie erfindet Gründe. Nur damit ich mich selbst beschützen kann. Davor das es im Herzen, vor allem im Herzen einen erniedrigenden Abgrund reißt. Mein eigenes Herz ist mir das Größe Rätsel. Wahrscheinlich ist das ein Segen.


Mein eigenes Herz ist von so wahrlicher Schönheit. Keiner kann es mir abnehmen. Das merke ich daran wie die Menschen manchmal zu mir sprechen. Aber bemerken sie denn nicht, diese Hoheit in mir.

Du kleines Lied erklingst in mir so lieblich. Was könnte es schöneres geben außer deiner Milde. Und wie du allem Leid in mir schmeichelst. Die schönsten Hände, sie sind deine kleines Lied. Und wie du mich so sehr verstehst.

Ich kann selbst entscheiden wie ich das Leben beschreibe. Ich schreibe meine eigene Geschichte.

Ich stelle mir vor wie du das hier liest. Und wie dein Sein sich gegen dich bäumt. Und wie du nicht bemerkst, wie sehr ich dich liebe.

Der Verlust ist lediglich die Lust dazu, etwas verloren zu haben.

Ich wusste schon immer das ich keine Grenzen kenne. Ich habe sie nie kennengelernt. Man kann kein Vögelchen zähmen das den großen weiten Himmel kennt. Aber/ ich gebe mir Mühe. Und diese Mühe ist reine Liebe.

Ich frage die Pflanzen ob es Ihnen gut geht, seit dem ich ein Herz habe, weiß ich um die Wichtigkeit der Milde, im Umgang mit anderen Herzen.

Ich bin ein Engel, dem man versucht auszureden, das er einer sei.

Wenn ich frei bin bin ich liebevoll. Und diese Liebe heilt alles.

Ich habe mir nie große Wünsche gemacht. Außer diesem einen. Weiterhin diese Feiheit der Seele zu genießen.

Auch ich deute mit dem Finger auf die anderen. Aber den Tieren bleibe ich Ewig Treu. Dies ist der Ausdruck meines reinen Herzens.

Sich selbst erlauben Heil zu sein. Das ist das Heiligen Bild. Ich bin eine Madonna. Eine Madonna mit Kind.

Ich dulde alles. Selbst wenn ich daran ersticke.

Ich habe Vorstellungen von Gott. Und diese Vorstellungen können zur Linderung dienen. Mehr als du vielleicht ahnen könntest. Und das ist meine Verbindung.

Ich brauche dich als meine zweite Hälfte. Nicht in dem ich dich zu etwas mache. Sondern in dem ich mein Heim in deiner Liebe, in deinem Herzen finde.

Es gibt nichts schöneres als zwei Herzen zu einem verwachsen. Jetzt und für alle Zeit.

Ich erleide Mangel an Königreich. Das man nie vergisst, das ich eine der zartesten Rosen in Gottes Garten bin.


Woran misst du meine Liebe? Daran wie sehr ich dir gehorche?

Es war nie meine Art. Wenn du ganz leise bist...hörst auch du mich sprechen.

In dem Moment wo ich mich Frage was meine Worte bewirken könnten, werden sie unrein.

Es ist so wichtig einen Ort im Inneren zu haben, an dem niemand etwas zu sagen hat. Außer die Königin selbst.


Ich liebe dich.




UNWEIGERLICH BIN ICH








*DIE PURE EXISTENZ*
*****************
1





Ohne eine Intention, ist es geworden was es ist.
Ich drücke aus was ich ausdrücke/ oder ich lasse meinen Widerwillen durscheinen.
Ich habe gemerkt das ich mehr sehe, wenn ich frei von Urteilen bin.
Auch befreit von einem Urteil über mich selbst.
Ich habe mich langsam daran gewöhnt niemand bestimmtes zu sein.
Zur gleichen Zeit werde ich dadurch einig mit allem.
Ich sehe das Wesentliche, alte Strukturen zerfallen.
Ihre Basis, das woraus ich sonst immer geschöpft habe, ist erloschen.
Zum großen Ganzen, zu dem einen Leben, das gleichzeitig das Leben von allem ist.
Die Bestimmung besteht ohnehin.
Was wäre ich sonst? Wer bin ich sonst?
Ist alles Wollen somit der Drang nach Verfälschung?
Das Abwegige, der Wunsch ein Stück von sich zu rücken?
Kontrolle ist das was mir am wenigsten spaß macht.
Deswegen bin ich recht gut darin, mir keine Sorgen zu machen.
Solange der Atem fließt, fließt er.
So, als wäre es das einzige das gilt.
Ich Begreife das Leben als etwas, in das ich bereits tief verwoben bin.
Ich bin all das Potential, das Beherbergen, die Eingeborene, jede Richtung und jedes Staubkorn.
Unweigerlich bin ich die pure Existenz.
Mir fallen so viele Dinge ein, beim betrachten des Lichtspiels.
Ich lasse einfallen und gebe mich somit dem Einfall hin.
Ich verbleibe aber dabei, aus dem Kern heraus durch die Hülsenhüllen zu sehen.
Kern oder Hülse sein?
Mir fällt auf, das alles bereits Ist und ich lediglich die Informationen durch mich fließen lasse.
Was bedeutet es also im einzelnen? Worin liegt die Besonderheit des Kanals oder Mensch, durch den diese oder jene Information geflossen kam?
Dient sie nicht einzig dazu, den ein oder anderen zu ergänzen?
Ist es die Fähigkeit der Hingabe, die so viele Türen öffnen kann?
Für mehr Fülle im Inneren, mehr Regungen und Antrieb.
Dennoch ist es nichts weiter als das, so scheint es mir, nicht mehr oder weniger.
Es liegt außerhalb der Dimension des Vergleichs.
Lediglich dieser Tanz, welcher immer nach einem Ausgleich ruft.
Nur ein Narr wagt zu Vergleichen, um dann seinem flüchtigen fixieren Glauben zu schenken.
Er hat etwas in der Hand, er sammelt etwas an, womit er um sich rüsten und um sich werfen kann.
Aber er lässt nicht frei, sein Horizont ist begrenzt.
Und so geht es schon eine Weile, obwohl zwischen drin nur die pure Fülle glänzt.
Das erhabene in allem ist die Erlaubnis, die bereits unabhängig von unserer persönlichen Perspektive, festgelegt wurde.
Welchen Wert hat also alles Deuten auf das Andere?
Und spiegelt nicht alles die Lehre, die verloren gegangene  Einheit wieder?
Und ist sie nicht gerade deshalb so Vielfältig, damit wir erkennen das wir selbst diese Vielfalt sind?
Wieso sonst könnten wir das Leben ergründen?
Sind wir nicht alle füreinander geschaffen?


 2
Kern und Hülse
*
Ich beschäftige mich vordergründig damit frei zu sein.
Ich bin also pur wenn ich einfach bin.
Das bedeutet ich folge keinem Ideal, ich drücke mich lediglich aus.
Da der Schein oftmals trügt, haben offengelegte Torheiten zumeist mehr Seele als ein ideal abgegebenes Bild.
Gerade deshalb war ich so oft unruhig. Und bin es auch heute noch zu gewissen Angelegenheiten.
Ich wollte etwas erfüllen das in sich schon erfüllt wurde.
Ich kann also Ich sein ohne mir sorgen darüber zu machen was du davon hälst.
Ich erkenne das du dich darin siehst und ich atme dabei.









Die Atmosphäre/

das Universum/
atmet durch mich

*****************************

 durch

/

GEDANKEN EINES GEDANKENLOSEN TAGES






+

ER MEINT
`OH `
GERADE IST MIR DIE LETZTE ZIGARETTE AUSGEGANGEN
DU KOMMST ZUR RECHTEN ZEIT
ICH NICKE
UND DENKE MIR DABEI

THE SHOW MUST GO ON

/
ER SETZT SICH WIEDER IN SEIN GEWÖHNLICHES LEBEN
REIN
ICH BETASTE DABEI DIE HONIGMELONE
SIE IST MEHR ALS REIF

/




DANN RIECHE ICH MEINE FINGER
SIE RIECHEN NACH DEM DISTELÖL DAS BESTIMMT SCHON HUNDERT JAHRE IM VERSTAUBTEN REGAL STEHT
DIE ZWEIGE DARIN SIND SCHON ZU HARZ KRISTALLISIERT
VERTROCKNETE BIENEN
IST DAS DIESES MOTORÖL DAS ER IN DIE SUPPE GESCHÜTTET HAT?
ICH GLAUBTE MICH DESWEGEN SO GUT GEFÜHLT ZU HABEN
IM NACHHINEIN
DESWEGEN HABE ICH ES MIR AUCH GLEICH IN DIE HAARE GESCHMIERT
UND DANN WIEDER GLEICH SO EIN AUFATMEN
WIE DER SCHWENK NACH DEM RIESELN VON URIN
DIE ERLEICHTERUNGSBEGIERDE

GLEICHZEITIG DANN GEBÄRDENSPRACHE
ICH VERSUCHE DIR ZU SAGEN
BITTE BITTE KOMM DOCH EINFACH HER




ABER NERV NICHT
////////////
ICH HABE IHN MIT DEM BEDÜRFNISS MEINES SEELENSTROMS BETRACHTET
ABER WAS IST DENN?
DARF ICH DICH NICHT MIT MIR SELBER SCHAUEN?
 *

DANN WIEDER HEIMLICH DEN HUND DER NACH KUHMIST RIECHT IM BETT SCHLAFEN LASSEN
IST DOCH EH GETROCKNET
RIECHT SOGAR NACH LANDLUFT
/
DANN MUSS ICH MICH IN ACHT NEHMEN
VOR DEM ERNST
DAMIT ICH WEITERHIN NOCH SCHREIBEN KANN
UND WASSER OHNE FLUORID
DAMIT ICH NICHT AUCH NOCH VERKALKE
///////////////
EIN LÄCHELN DANN
EIN BISSCHEN HOHN
ABER IRGENDWIE UNSCHULDIG
DESWEGEN FLIEßTS DAVON



*
ER SAGT
NEIN
ICH WÜHLE NICHT IN DEINEM SCHUTT
ICH DACHTE MIR DANN
OH MAN
WIE LANGWEILIG SIND DIE ABGEKLÄRTEN

 1 2 3

UND DANN KOMMEN
ICH GLAUBE
GEBURTSTRAUMA-ARTIGE BEFREIUNGSGELÜBDE
TURNSCHUHE VOLLER SCHLAMMKLUMPEN
DAS VERLANGEN DANACH HOSEN ZU TRAGEN DIE AM ARSCH HINTEN HÄNGEN
ABER IRGENDWIE SAGT EINER DANN HÄNGEARSCH
DANN KOMME ICH MIR AUCH KURZ SO VOR
DESWEGEN ZEIGE ICH DANN GLEICH DIE PLANKEN PFIRSICH-BÄCKCHEN
ERST JETZT MERKE ICH WIE ABARTIG ICH BIN
MAN KANN ES AUCH SO LESEN
ABÁ R TÍ´G
UND DANN MACHT MAN ES SOWIESO WIE MAN WILL
ICH FINDE ES IST DOCH SCHÖN SICH DIE ZEIT ZU NEHMEN
UM ETWAS ZU SAGEN
/
ICH HABE JETZT LANGE NICHT MEHR NACH OBEN GESCHAUT
DER ZUSAMMENHANG BESTEHT DARIN DAS ICH ES BIN
ICH LEBE GERADE
UND DU AUCH
HALLO
:)


MANCHMAL DENKE ICH MIR
ICH KANN DOCH ESSEN WIE VIEL ICH WILL
ICH BLEIBE SCHÖN WENN ICH WILL
DAS STIMMT DANN AUCH

DANN MANCHMAL MIT ZWANG
DANN SIEHT ALLES KACKE AUS
ABER SELBST DAS LIEBE ICH
UND DANN HABE ICH IMMER NOCH DIE REGELN IM KOPF
WIE MAN SCHREIBEN SOLL
UND WAS KACKE IST
ABER DAS LIEBE ICH DANN AUCH
UND DAS MACHT ECHT SPAß
WENN DIE KACKE DIE KACKE IST UND DIE LIEBE DIE LIEBE
UND BEIDES DARF EINFACH SEIN
SOLANGE DU IM HERZEN EIN LIEBCHEN BIST
MACH DOCH WAS DU WILLST

SCHREIBEN
WIE REGALE AUSRÄUMEN

ES GIBT SOLCHE UND SOLCHE

ICH GLAUBE ICH HABE BANAUSEN UND SCHUFTE ZU GENÜGE
GELUNZT
JETZT WOLLTE ICH MENSCHEN SEHEN

WER VON EUCH VERBRINGT AUCH MAL TAGE OHNE
KOPF
FICK

***************************************

AUCH DER ERHABENSTE HAT DANN EIN PROBLEM
IN SEINEM KOPF RIECHT ES NACH MÜLLEIMER

#
DESWEGEN LIEBER VOM TELLERRAND LECKEN
DIE SCHÖNHEIT KOMMT DANN RAUS

ES IST SCHON IRONISCH DAS DIE MENSCHEN DIE DEN GRÖßTEN STOCK IM ARSCH HABEN/
MEHR WILL ICH JETZT NICHT MEHR DAZU SAGEN

MANCHMAL EINFACH NUR
ABBRUCH
EINFACH HALTS MAUL
ABER DANN AUCH WIRKLICH AUS LIEBE

***************************************'**


ICH WEIß NOCH
ALS KIND DACHTE ICH IMMER
WIE KOMISCH DIE ERWACHSENEN REDEN
DIE LÜGEN IMMER SO IM TONFALL
UND BEI MANCHEN HATTE ICH DAS GEFÜHL DAS SIE VEROTTET SEIEN
ALS WÜRDE NICHT RICHTIG GEATMET
DESWEGEN HAT ES AUCH SO GESTUNKEN
UND IM HINTERGRUND LÄUFT DIESES BILLIGE GEFÜHL
EINFACH EIN HAUFEN ROTZ

GEDANKEN *
ÜBER DEN ABFALLEIMER
MACHEN DANN ABFÄLLIG



+



~AMOR ~

*

 Amor/ du bist Amor
du bist das

~♡~


Das Licht dämmert ein wenig
zur Stunde einer Zeit
du bist der Schwarm flugschlafender Füchse die über meine Himmel strömen
dann auf den Fließen schallen die Wellen irgendwie so sonderbar
wie Wolken erst aber zerschallen dann spreizend über die glatten Flächen
bis ich in die Tropenwälder schreite
das Licht streut sich hier tief, weil hier der Dschungel gedeiht
gleichzeitig abartig
weil sich Insektenartige Wesen zuckend zwischen Emulsionen regen
es ist dieses Bild von dem ich schonmal geträumt habe
die ausschlaggebende Trommel pustet ihr geballtes durch meine Rippenbögen
bläst einen weichen Sturm von dem Ewigen hinauf
mir ist diese Kühle vertraut
ich Schwinge auf dem warmen Sandboden und ich hauche meine Seide aus
aus den Augen rankt eine Sonne aber ihre Strahlen kriechen wie Spinnenbeine
das kitzelt, das macht mich dann kichernd
jetzt muss ich mich besinnen
dann finde ich nichts mehr daran
obwohl ich nur einen Hauch die Richtung wechsle'
auf dieser Spur schrägen sich die Schatten raster-artig
in diesem flimmert es, macht den Atem porös
dann finde ich nichts mehr daran
außer dich
 Amor
~♡~
als wären in den Bergen oben, die Hufabdrücke der Lämmer niemals verblasst
Fledermäuse fliegen zu schaaren aus dem Bruch eines Gesteins
die Luft macht uns räuspern wenn sie durch die Hallen dieser Welt fegt
im Antlitz steht dein Wesentliches geschrieben
es scheint
die Gnade ist die Güte
die Würde ist dein Gang
du kannst fallen aber du fällst dann nicht
und das ist der Tanz den ich begehre
ich Lobe ihn
Amor
wir fließen aus der Kehle der Gezeiten
mein geliebtes Wasser du bist das Licht
wie das Stillleben einer babyrosafarbenen Seife in der Atmosphäre eines flauschigen Badezimmers
im warmen Nest Mutter Erde/ riecht das vergangene nach der Ewigkeit
mein Hirteknabe
du riechst wie der Schauer eines Zauberers
im schwarzen Zelt ist eine unbeschreiblich weite Samtfläche gezogen
sie waltet dort im Verborgenen
aus der Wildniss schauen die großen Augen glänzend hevor
siehst du``` glänzend im tiefen Rot
es perlt der Regen aus dem flüssigen Gold
bis es lila wird
aus den Gebüschen überall
diese Schöpfung zeigt seinen Takt an
den Rhytmus eines Universums
deinen Puls
Amor
Amor
A
in meinen Fluten steigt warmer Dampf aus den Wäldern empor
in diesem Dunst lebe ich
staubig schütteln die Raben ihr nächtliches Gefieder aus
aber dann bist du Amor
das Unsichtbare
die kleinen Teilchen
und ich spüre das


Amor


Amor/ du bist das