BAUCH AN BAUCH








//


Meine sexuellen Gelüste wachsen zu etwas derartig großem, das sie mich gänzlich überschwemmen/ so als wollte man mir suggerieren mich fortzupflanzen.
Mir geht es dabei darum, einen Mann zu erfahren.
Diese Triebe kommen aus einer Tiefe die sich wie ein Nährboden anfühlen.
Sie sprießen und treiben.
Mein sehnen macht mich attraktiv/ die pure Intelligenz.

EIN FUNKEN VON NICHTS

Geliebter Saruman/ ///

seit dem ich das Schweigen der Wälder kenne
brauche ich dich
wie sehr zehrt deine Erinnerung an mir
dein Wohlwollen und deine Milde
es ist längst kein weinen mehr viel mehr ein wimmern
zu sagen was du verstehst
der Klang deiner Liebe hat tiefe Spuren in mir hinterlassen
meine Wege sind gezeichnet von dir
wo bist du
wenn nicht überall
/
mein Sehnen ist mein Gewicht
wenn man möchte mein Motor mein Antrieb
ich bin dir ganz zu Teil geworden
in dem ich diese Frau geworden bin
/deine
ich habe und werde es nicht vergessen/
nie
das ich es selbst bin
die jenige
das ich selbst kreiere / kreiere mich dich und uns
der Friede sei mit dir geliebter Saruman
eine Kanne Kräutertee kann wohl zu Linderung dienen
sie kühlt meinen Kummer mit ihren Fabeln
die Geschichten der Blüten sind in ihr verankert
der Weg des Baumes
von Same bis zum Ewigen
und dabei bist du mir so wichtig
siehst du mein Geweih
spürst du meinen Hauch
erkennst du es
meine Liebe sei mit dir
bis in alle Ewigkeit


DIE BLÜTEN EINER LÄNGST VERGESSENEN ZEIT

1
ich habe die heimlichsten Gefühle dir gegenüber
wir werden niemals tauen

2
wenn ich einen Schritt zurücktrete und sehe das es lebt
zerfließen die ängstlichen Ströme aus meinem Beckenboden in das ewige weite nichts
ich selbst bin aus Raum gemacht
das müsste der Grund für dein Unbehagen sein

3
ich hatte mir geschworen meiner Intuition zu folgen
die sagt mir das ich gehen soll
das ich die Freiheit wählen muss
was auch immer geschieht

4
ich hatte viele Momente der Einsamkeit in meinem Leben
in denen ich spürte das es nichts besseres geben könnte
nie habe ich einen größeren Frieden verspürt
es gibt wahrlich nichts schöneres als der Melodie meines Herzens zu lauschen

5
das Gefühl von nichts weiter sonst
eine besondere Ehre

6
aus den tiefsten wilden Zweigen
wo Wasser auf Nymphen strömt
die schönsten Pudel die du je gesehen hast
Haare wie Seide
Frauen aus Milch
Männer aus Knochen
küssen

mich


Einen Moment für das Licht

ein kurzer Moment schweifen die Gedanken
Bilder / Visionen die sich mir erübrigen
das letzte das noch bleibt
in dir sehe ich so vieles
am meisten mich selbst, so müsste es sein
wir
der Mensch ist ein wildes Tier das sich selbst nicht als solches zu sehen versteht
wenn du lachst und du schämst dich dabei
so wie ich ständig
obwohl meine Sonne rausbrechen will
sie platzt
mir der Kragen dabei
der Frieden ist jener
mein Frieden liegt im Sein
darin das ich die Welt sehe und nicht umgekehrt
das ich beobachte und nicht beobachtet werde
das die Welt nicht ständig mich sieht
ich hatte so etwas wie unbefleckt
gänzlich  unberührt
jetzt sehe ich dich nur noch mit den Augen einer Hyäne
dennoch bin ich eine Heilige geworden
im Hintergrund lachen die Engel
ihr Chor sind meine Lieder
unsere
ich hatte schon immer diesen Hauch davon
zu sagen was ich sage
es mag sein das dir das Gleichgültig erscheint
mir jedoch ist es alles
nun
im Endeffekt
ist alles nichts
und nichts
ist eben alles



LUANA DEINE DÜFTE

Manchmal denke ich an deine Worte zurück
ein mildes lächeln erfüllt diese
im Grunde Leere
die Zeit fließt dahin
ist das diese Ewigkeit von der wir alle sprechen
wenn ich Räume sehe zerfallen und in Staub
dann ahne ich die Früchte der Vergangenheit...
selbst der Tod kann eine Blume sein
vielleicht fürchten wir uns so sehr vor diesem Nichts
das wir uns einreden wollen das wir immer hier sein werden
nur damit wir dieses Leben genießen können
und nicht in Angst und Schrecken vor dieser Leere stehen
ich kann nicht viel dazu sagen
weder denken
noch erfassen
das Schauspiel, falls es wirklich solch eines ist
ist das bittersüßeste aller Zeiten
das alles Vergänglich ist und seinen Lauf nimmt
eins aber verstehe ich meine geliebte
in mir bist du Ewig
deine Blumen werden für immer in meinen Gärten blühen
selbst wenn sie so nicht mehr zu sehen sind
mit den bloßen Augäpfeln
du hast deine Samen gesät
und diese Liebe zu dir
ist von ewiger Natur

Meine Liebe zu dir / Ein Tag im Schoße Gottes


Ich hatte schon immer ein sehr gutes Gefühl für Gleichgewicht. Ganz Intuitiv bin ich dem sehnen meines Herzens gefolgt. Ich hatte nie so wirklich Angst davor etwas zu verlieren, wo das Leben einem mit jeder Sekunde etwas gibt. So als könne man nur etwas dazu gewinnen. Denn alles was bereits war, wird immer sein. Ist in uns für alle Ewigkeiten abgespeichert. Die Ewigkeit. Manchmal eine beängstigende Vorstellung. Früher hat sie mir keine Angst gemacht. Aber früher habe ich auch nie so wirklich versucht zu verstehen was das eigentlich bedeutet. Es ist unfassbar. Vielleicht kann ich damit wieder Leben, nichts weiter wissen zu wollen außer diesen einen Moment.

Wenn du Traurig bist bin auch ich es. Damals war Trauer mir zuwider, ich meidete den Umgang mit der Traurigkeit. Ich benutzte sie lediglich als Gewand einer sinnlichen Schönheit, mit der ich mich zu Hüllen verstand.

Manchmal steigt eine Wut in mir auf. Sie gibt dir die Schuld. Sie erfindet Gründe. Nur damit ich mich selbst beschützen kann. Davor das es im Herzen, vor allem im Herzen einen erniedrigenden Abgrund reißt. Mein eigenes Herz ist mir das Größe Rätsel. Wahrscheinlich ist das ein Segen.


Mein eigenes Herz ist von so wahrlicher Schönheit. Keiner kann es mir abnehmen. Das merke ich daran wie die Menschen manchmal zu mir sprechen. Aber bemerken sie denn nicht, diese Hoheit in mir.

Du kleines Lied erklingst in mir so lieblich. Was könnte es schöneres geben außer deiner Milde. Und wie du allem Leid in mir schmeichelst. Die schönsten Hände, sie sind deine kleines Lied. Und wie du mich so sehr verstehst.

Ich kann selbst entscheiden wie ich das Leben beschreibe. Ich schreibe meine eigene Geschichte.

Ich stelle mir vor wie du das hier liest. Und wie dein Sein sich gegen dich bäumt. Und wie du nicht bemerkst, wie sehr ich dich liebe.

Der Verlust ist lediglich die Lust dazu, etwas verloren zu haben.

Ich wusste schon immer das ich keine Grenzen kenne. Ich habe sie nie kennengelernt. Man kann kein Vögelchen zähmen das den großen weiten Himmel kennt. Aber/ ich gebe mir Mühe. Und diese Mühe ist reine Liebe.

Ich frage die Pflanzen ob es Ihnen gut geht, seit dem ich ein Herz habe, weiß ich um die Wichtigkeit der Milde, im Umgang mit anderen Herzen.

Ich bin ein Engel, dem man versucht auszureden, das er einer sei.

Wenn ich frei bin bin ich liebevoll. Und diese Liebe heilt alles.

Ich habe mir nie große Wünsche gemacht. Außer diesem einen. Weiterhin diese Feiheit der Seele zu genießen.

Auch ich deute mit dem Finger auf die anderen. Aber den Tieren bleibe ich Ewig Treu. Dies ist der Ausdruck meines reinen Herzens.

Sich selbst erlauben Heil zu sein. Das ist das Heiligen Bild. Ich bin eine Madonna. Eine Madonna mit Kind.

Ich dulde alles. Selbst wenn ich daran ersticke.

Ich habe Vorstellungen von Gott. Und diese Vorstellungen können zur Linderung dienen. Mehr als du vielleicht ahnen könntest. Und das ist meine Verbindung.

Ich brauche dich als meine zweite Hälfte. Nicht in dem ich dich zu etwas mache. Sondern in dem ich mein Heim in deiner Liebe, in deinem Herzen finde.

Es gibt nichts schöneres als zwei Herzen zu einem verwachsen. Jetzt und für alle Zeit.

Ich erleide Mangel an Königreich. Das man nie vergisst, das ich eine der zartesten Rosen in Gottes Garten bin.


Woran misst du meine Liebe? Daran wie sehr ich dir gehorche?

Es war nie meine Art. Wenn du ganz leise bist...hörst auch du mich sprechen.

In dem Moment wo ich mich Frage was meine Worte bewirken könnten, werden sie unrein.

Es ist so wichtig einen Ort im Inneren zu haben, an dem niemand etwas zu sagen hat. Außer die Königin selbst.


Ich liebe dich.




UNWEIGERLICH BIN ICH








*DIE PURE EXISTENZ*
*****************
1





Ohne eine Intention, ist es geworden was es ist.
Ich drücke aus was ich ausdrücke/ oder ich lasse meinen Widerwillen durscheinen.
Ich habe gemerkt das ich mehr sehe, wenn ich frei von Urteilen bin.
Auch befreit von einem Urteil über mich selbst.
Ich habe mich langsam daran gewöhnt niemand bestimmtes zu sein.
Zur gleichen Zeit werde ich dadurch einig mit allem.
Ich sehe das Wesentliche, alte Strukturen zerfallen.
Ihre Basis, das woraus ich sonst immer geschöpft habe, ist erloschen.
Zum großen Ganzen, zu dem einen Leben, das gleichzeitig das Leben von allem ist.
Die Bestimmung besteht ohnehin.
Was wäre ich sonst? Wer bin ich sonst?
Ist alles Wollen somit der Drang nach Verfälschung?
Das Abwegige, der Wunsch ein Stück von sich zu rücken?
Kontrolle ist das was mir am wenigsten spaß macht.
Deswegen bin ich recht gut darin, mir keine Sorgen zu machen.
Solange der Atem fließt, fließt er.
So, als wäre es das einzige das gilt.
Ich Begreife das Leben als etwas, in das ich bereits tief verwoben bin.
Ich bin all das Potential, das Beherbergen, die Eingeborene, jede Richtung und jedes Staubkorn.
Unweigerlich bin ich die pure Existenz.
Mir fallen so viele Dinge ein, beim betrachten des Lichtspiels.
Ich lasse einfallen und gebe mich somit dem Einfall hin.
Ich verbleibe aber dabei, aus dem Kern heraus durch die Hülsenhüllen zu sehen.
Kern oder Hülse sein?
Mir fällt auf, das alles bereits Ist und ich lediglich die Informationen durch mich fließen lasse.
Was bedeutet es also im einzelnen? Worin liegt die Besonderheit des Kanals oder Mensch, durch den diese oder jene Information geflossen kam?
Dient sie nicht einzig dazu, den ein oder anderen zu ergänzen?
Ist es die Fähigkeit der Hingabe, die so viele Türen öffnen kann?
Für mehr Fülle im Inneren, mehr Regungen und Antrieb.
Dennoch ist es nichts weiter als das, so scheint es mir, nicht mehr oder weniger.
Es liegt außerhalb der Dimension des Vergleichs.
Lediglich dieser Tanz, welcher immer nach einem Ausgleich ruft.
Nur ein Narr wagt zu Vergleichen, um dann seinem flüchtigen fixieren Glauben zu schenken.
Er hat etwas in der Hand, er sammelt etwas an, womit er um sich rüsten und um sich werfen kann.
Aber er lässt nicht frei, sein Horizont ist begrenzt.
Und so geht es schon eine Weile, obwohl zwischen drin nur die pure Fülle glänzt.
Das erhabene in allem ist die Erlaubnis, die bereits unabhängig von unserer persönlichen Perspektive, festgelegt wurde.
Welchen Wert hat also alles Deuten auf das Andere?
Und spiegelt nicht alles die Lehre, die verloren gegangene  Einheit wieder?
Und ist sie nicht gerade deshalb so Vielfältig, damit wir erkennen das wir selbst diese Vielfalt sind?
Wieso sonst könnten wir das Leben ergründen?
Sind wir nicht alle füreinander geschaffen?


 2
Kern und Hülse
*
Ich beschäftige mich vordergründig damit frei zu sein.
Ich bin also pur wenn ich einfach bin.
Das bedeutet ich folge keinem Ideal, ich drücke mich lediglich aus.
Da der Schein oftmals trügt, haben offengelegte Torheiten zumeist mehr Seele als ein ideal abgegebenes Bild.
Gerade deshalb war ich so oft unruhig. Und bin es auch heute noch zu gewissen Angelegenheiten.
Ich wollte etwas erfüllen das in sich schon erfüllt wurde.
Ich kann also Ich sein ohne mir sorgen darüber zu machen was du davon hälst.
Ich erkenne das du dich darin siehst und ich atme dabei.