Meine Liebe zu dir / Ein Tag im Schoße Gottes


Ich hatte schon immer ein sehr gutes Gefühl für Gleichgewicht. Ganz Intuitiv bin ich dem sehnen meines Herzens gefolgt. Ich hatte nie so wirklich Angst davor etwas zu verlieren, wo das Leben einem mit jeder Sekunde etwas gibt. So als könne man nur etwas dazu gewinnen. Denn alles was bereits war, wird immer sein. Ist in uns für alle Ewigkeiten abgespeichert. Die Ewigkeit. Manchmal eine beängstigende Vorstellung. Früher hat sie mir keine Angst gemacht. Aber früher habe ich auch nie so wirklich versucht zu verstehen was das eigentlich bedeutet. Es ist unfassbar. Vielleicht kann ich damit wieder Leben, nichts weiter wissen zu wollen außer diesen einen Moment.

Wenn du Traurig bist bin auch ich es. Damals war Trauer mir zuwider, ich meidete den Umgang mit der Traurigkeit. Ich benutzte sie lediglich als Gewand einer sinnlichen Schönheit, mit der ich mich zu Hüllen verstand.

Manchmal steigt eine Wut in mir auf. Sie gibt dir die Schuld. Sie erfindet Gründe. Nur damit ich mich selbst beschützen kann. Davor das es im Herzen, vor allem im Herzen einen erniedrigenden Abgrund reißt. Mein eigenes Herz ist mir das Größe Rätsel. Wahrscheinlich ist das ein Segen.


Mein eigenes Herz ist von so wahrlicher Schönheit. Keiner kann es mir abnehmen. Das merke ich daran wie die Menschen manchmal zu mir sprechen. Aber bemerken sie denn nicht, diese Hoheit in mir.

Du kleines Lied erklingst in mir so lieblich. Was könnte es schöneres geben außer deiner Milde. Und wie du allem Leid in mir schmeichelst. Die schönsten Hände, sie sind deine kleines Lied. Und wie du mich so sehr verstehst.

Ich kann selbst entscheiden wie ich das Leben beschreibe. Ich schreibe meine eigene Geschichte.

Ich stelle mir vor wie du das hier liest. Und wie dein Sein sich gegen dich bäumt. Und wie du nicht bemerkst, wie sehr ich dich liebe.

Der Verlust ist lediglich die Lust dazu, etwas verloren zu haben.

Ich wusste schon immer das ich keine Grenzen kenne. Ich habe sie nie kennengelernt. Man kann kein Vögelchen zähmen das den großen weiten Himmel kennt. Aber/ ich gebe mir Mühe. Und diese Mühe ist reine Liebe.

Ich frage die Pflanzen ob es Ihnen gut geht, seit dem ich ein Herz habe, weiß ich um die Wichtigkeit der Milde, im Umgang mit anderen Herzen.

Ich bin ein Engel, dem man versucht auszureden, das er einer sei.

Wenn ich frei bin bin ich liebevoll. Und diese Liebe heilt alles.

Ich habe mir nie große Wünsche gemacht. Außer diesem einen. Weiterhin diese Feiheit der Seele zu genießen.

Auch ich deute mit dem Finger auf die anderen. Aber den Tieren bleibe ich Ewig Treu. Dies ist der Ausdruck meines reinen Herzens.

Sich selbst erlauben Heil zu sein. Das ist das Heiligen Bild. Ich bin eine Madonna. Eine Madonna mit Kind.

Ich dulde alles. Selbst wenn ich daran ersticke.

Ich habe Vorstellungen von Gott. Und diese Vorstellungen können zur Linderung dienen. Mehr als du vielleicht ahnen könntest. Und das ist meine Verbindung.

Ich brauche dich als meine zweite Hälfte. Nicht in dem ich dich zu etwas mache. Sondern in dem ich mein Heim in deiner Liebe, in deinem Herzen finde.

Es gibt nichts schöneres als zwei Herzen zu einem verwachsen. Jetzt und für alle Zeit.

Ich erleide Mangel an Königreich. Das man nie vergisst, das ich eine der zartesten Rosen in Gottes Garten bin.


Woran misst du meine Liebe? Daran wie sehr ich dir gehorche?

Es war nie meine Art. Wenn du ganz leise bist...hörst auch du mich sprechen.

In dem Moment wo ich mich Frage was meine Worte bewirken könnten, werden sie unrein.

Es ist so wichtig einen Ort im Inneren zu haben, an dem niemand etwas zu sagen hat. Außer die Königin selbst.


Ich liebe dich.




UNWEIGERLICH BIN ICH








*DIE PURE EXISTENZ*
*****************
1





Ohne eine Intention, ist es geworden was es ist.
Ich drücke aus was ich ausdrücke/ oder ich lasse meinen Widerwillen durscheinen.
Ich habe gemerkt das ich mehr sehe, wenn ich frei von Urteilen bin.
Auch befreit von einem Urteil über mich selbst.
Ich habe mich langsam daran gewöhnt niemand bestimmtes zu sein.
Zur gleichen Zeit werde ich dadurch einig mit allem.
Ich sehe das Wesentliche, alte Strukturen zerfallen.
Ihre Basis, das woraus ich sonst immer geschöpft habe, ist erloschen.
Zum großen Ganzen, zu dem einen Leben, das gleichzeitig das Leben von allem ist.
Die Bestimmung besteht ohnehin.
Was wäre ich sonst? Wer bin ich sonst?
Ist alles Wollen somit der Drang nach Verfälschung?
Das Abwegige, der Wunsch ein Stück von sich zu rücken?
Kontrolle ist das was mir am wenigsten spaß macht.
Deswegen bin ich recht gut darin, mir keine Sorgen zu machen.
Solange der Atem fließt, fließt er.
So, als wäre es das einzige das gilt.
Ich Begreife das Leben als etwas, in das ich bereits tief verwoben bin.
Ich bin all das Potential, das Beherbergen, die Eingeborene, jede Richtung und jedes Staubkorn.
Unweigerlich bin ich die pure Existenz.
Mir fallen so viele Dinge ein, beim betrachten des Lichtspiels.
Ich lasse einfallen und gebe mich somit dem Einfall hin.
Ich verbleibe aber dabei, aus dem Kern heraus durch die Hülsenhüllen zu sehen.
Kern oder Hülse sein?
Mir fällt auf, das alles bereits Ist und ich lediglich die Informationen durch mich fließen lasse.
Was bedeutet es also im einzelnen? Worin liegt die Besonderheit des Kanals oder Mensch, durch den diese oder jene Information geflossen kam?
Dient sie nicht einzig dazu, den ein oder anderen zu ergänzen?
Ist es die Fähigkeit der Hingabe, die so viele Türen öffnen kann?
Für mehr Fülle im Inneren, mehr Regungen und Antrieb.
Dennoch ist es nichts weiter als das, so scheint es mir, nicht mehr oder weniger.
Es liegt außerhalb der Dimension des Vergleichs.
Lediglich dieser Tanz, welcher immer nach einem Ausgleich ruft.
Nur ein Narr wagt zu Vergleichen, um dann seinem flüchtigen fixieren Glauben zu schenken.
Er hat etwas in der Hand, er sammelt etwas an, womit er um sich rüsten und um sich werfen kann.
Aber er lässt nicht frei, sein Horizont ist begrenzt.
Und so geht es schon eine Weile, obwohl zwischen drin nur die pure Fülle glänzt.
Das erhabene in allem ist die Erlaubnis, die bereits unabhängig von unserer persönlichen Perspektive, festgelegt wurde.
Welchen Wert hat also alles Deuten auf das Andere?
Und spiegelt nicht alles die Lehre, die verloren gegangene  Einheit wieder?
Und ist sie nicht gerade deshalb so Vielfältig, damit wir erkennen das wir selbst diese Vielfalt sind?
Wieso sonst könnten wir das Leben ergründen?
Sind wir nicht alle füreinander geschaffen?


 2
Kern und Hülse
*
Ich beschäftige mich vordergründig damit frei zu sein.
Ich bin also pur wenn ich einfach bin.
Das bedeutet ich folge keinem Ideal, ich drücke mich lediglich aus.
Da der Schein oftmals trügt, haben offengelegte Torheiten zumeist mehr Seele als ein ideal abgegebenes Bild.
Gerade deshalb war ich so oft unruhig. Und bin es auch heute noch zu gewissen Angelegenheiten.
Ich wollte etwas erfüllen das in sich schon erfüllt wurde.
Ich kann also Ich sein ohne mir sorgen darüber zu machen was du davon hälst.
Ich erkenne das du dich darin siehst und ich atme dabei.









Die Atmosphäre/

das Universum/
atmet durch mich

*****************************

 durch

/

GEDANKEN EINES GEDANKENLOSEN TAGES






+

ER MEINT
`OH `
GERADE IST MIR DIE LETZTE ZIGARETTE AUSGEGANGEN
DU KOMMST ZUR RECHTEN ZEIT
ICH NICKE
UND DENKE MIR DABEI

THE SHOW MUST GO ON

/
ER SETZT SICH WIEDER IN SEIN GEWÖHNLICHES LEBEN
REIN
ICH BETASTE DABEI DIE HONIGMELONE
SIE IST MEHR ALS REIF

/




DANN RIECHE ICH MEINE FINGER
SIE RIECHEN NACH DEM DISTELÖL DAS BESTIMMT SCHON HUNDERT JAHRE IM VERSTAUBTEN REGAL STEHT
DIE ZWEIGE DARIN SIND SCHON ZU HARZ KRISTALLISIERT
VERTROCKNETE BIENEN
IST DAS DIESES MOTORÖL DAS ER IN DIE SUPPE GESCHÜTTET HAT?
ICH GLAUBTE MICH DESWEGEN SO GUT GEFÜHLT ZU HABEN
IM NACHHINEIN
DESWEGEN HABE ICH ES MIR AUCH GLEICH IN DIE HAARE GESCHMIERT
UND DANN WIEDER GLEICH SO EIN AUFATMEN
WIE DER SCHWENK NACH DEM RIESELN VON URIN
DIE ERLEICHTERUNGSBEGIERDE

GLEICHZEITIG DANN GEBÄRDENSPRACHE
ICH VERSUCHE DIR ZU SAGEN
BITTE BITTE KOMM DOCH EINFACH HER




ABER NERV NICHT
////////////
ICH HABE IHN MIT DEM BEDÜRFNISS MEINES SEELENSTROMS BETRACHTET
ABER WAS IST DENN?
DARF ICH DICH NICHT MIT MIR SELBER SCHAUEN?
 *

DANN WIEDER HEIMLICH DEN HUND DER NACH KUHMIST RIECHT IM BETT SCHLAFEN LASSEN
IST DOCH EH GETROCKNET
RIECHT SOGAR NACH LANDLUFT
/
DANN MUSS ICH MICH IN ACHT NEHMEN
VOR DEM ERNST
DAMIT ICH WEITERHIN NOCH SCHREIBEN KANN
UND WASSER OHNE FLUORID
DAMIT ICH NICHT AUCH NOCH VERKALKE
///////////////
EIN LÄCHELN DANN
EIN BISSCHEN HOHN
ABER IRGENDWIE UNSCHULDIG
DESWEGEN FLIEßTS DAVON



*
ER SAGT
NEIN
ICH WÜHLE NICHT IN DEINEM SCHUTT
ICH DACHTE MIR DANN
OH MAN
WIE LANGWEILIG SIND DIE ABGEKLÄRTEN

 1 2 3

UND DANN KOMMEN
ICH GLAUBE
GEBURTSTRAUMA-ARTIGE BEFREIUNGSGELÜBDE
TURNSCHUHE VOLLER SCHLAMMKLUMPEN
DAS VERLANGEN DANACH HOSEN ZU TRAGEN DIE AM ARSCH HINTEN HÄNGEN
ABER IRGENDWIE SAGT EINER DANN HÄNGEARSCH
DANN KOMME ICH MIR AUCH KURZ SO VOR
DESWEGEN ZEIGE ICH DANN GLEICH DIE PLANKEN PFIRSICH-BÄCKCHEN
ERST JETZT MERKE ICH WIE ABARTIG ICH BIN
MAN KANN ES AUCH SO LESEN
ABÁ R TÍ´G
UND DANN MACHT MAN ES SOWIESO WIE MAN WILL
ICH FINDE ES IST DOCH SCHÖN SICH DIE ZEIT ZU NEHMEN
UM ETWAS ZU SAGEN
/
ICH HABE JETZT LANGE NICHT MEHR NACH OBEN GESCHAUT
DER ZUSAMMENHANG BESTEHT DARIN DAS ICH ES BIN
ICH LEBE GERADE
UND DU AUCH
HALLO
:)


MANCHMAL DENKE ICH MIR
ICH KANN DOCH ESSEN WIE VIEL ICH WILL
ICH BLEIBE SCHÖN WENN ICH WILL
DAS STIMMT DANN AUCH

DANN MANCHMAL MIT ZWANG
DANN SIEHT ALLES KACKE AUS
ABER SELBST DAS LIEBE ICH
UND DANN HABE ICH IMMER NOCH DIE REGELN IM KOPF
WIE MAN SCHREIBEN SOLL
UND WAS KACKE IST
ABER DAS LIEBE ICH DANN AUCH
UND DAS MACHT ECHT SPAß
WENN DIE KACKE DIE KACKE IST UND DIE LIEBE DIE LIEBE
UND BEIDES DARF EINFACH SEIN
SOLANGE DU IM HERZEN EIN LIEBCHEN BIST
MACH DOCH WAS DU WILLST

SCHREIBEN
WIE REGALE AUSRÄUMEN

ES GIBT SOLCHE UND SOLCHE

ICH GLAUBE ICH HABE BANAUSEN UND SCHUFTE ZU GENÜGE
GELUNZT
JETZT WOLLTE ICH MENSCHEN SEHEN

WER VON EUCH VERBRINGT AUCH MAL TAGE OHNE
KOPF
FICK

***************************************

AUCH DER ERHABENSTE HAT DANN EIN PROBLEM
IN SEINEM KOPF RIECHT ES NACH MÜLLEIMER

#
DESWEGEN LIEBER VOM TELLERRAND LECKEN
DIE SCHÖNHEIT KOMMT DANN RAUS

ES IST SCHON IRONISCH DAS DIE MENSCHEN DIE DEN GRÖßTEN STOCK IM ARSCH HABEN/
MEHR WILL ICH JETZT NICHT MEHR DAZU SAGEN

MANCHMAL EINFACH NUR
ABBRUCH
EINFACH HALTS MAUL
ABER DANN AUCH WIRKLICH AUS LIEBE

***************************************'**


ICH WEIß NOCH
ALS KIND DACHTE ICH IMMER
WIE KOMISCH DIE ERWACHSENEN REDEN
DIE LÜGEN IMMER SO IM TONFALL
UND BEI MANCHEN HATTE ICH DAS GEFÜHL DAS SIE VEROTTET SEIEN
ALS WÜRDE NICHT RICHTIG GEATMET
DESWEGEN HAT ES AUCH SO GESTUNKEN
UND IM HINTERGRUND LÄUFT DIESES BILLIGE GEFÜHL
EINFACH EIN HAUFEN ROTZ

GEDANKEN *
ÜBER DEN ABFALLEIMER
MACHEN DANN ABFÄLLIG



+



~AMOR ~

*

 Amor/ du bist Amor
du bist das

~♡~


Das Licht dämmert ein wenig
zur Stunde einer Zeit
du bist der Schwarm flugschlafender Füchse die über meine Himmel strömen
dann auf den Fließen schallen die Wellen irgendwie so sonderbar
wie Wolken erst aber zerschallen dann spreizend über die glatten Flächen
bis ich in die Tropenwälder schreite
das Licht streut sich hier tief, weil hier der Dschungel gedeiht
gleichzeitig abartig
weil sich Insektenartige Wesen zuckend zwischen Emulsionen regen
es ist dieses Bild von dem ich schonmal geträumt habe
die ausschlaggebende Trommel pustet ihr geballtes durch meine Rippenbögen
bläst einen weichen Sturm von dem Ewigen hinauf
mir ist diese Kühle vertraut
ich Schwinge auf dem warmen Sandboden und ich hauche meine Seide aus
aus den Augen rankt eine Sonne aber ihre Strahlen kriechen wie Spinnenbeine
das kitzelt, das macht mich dann kichernd
jetzt muss ich mich besinnen
dann finde ich nichts mehr daran
obwohl ich nur einen Hauch die Richtung wechsle'
auf dieser Spur schrägen sich die Schatten raster-artig
in diesem flimmert es, macht den Atem porös
dann finde ich nichts mehr daran
außer dich
 Amor
~♡~
als wären in den Bergen oben, die Hufabdrücke der Lämmer niemals verblasst
Fledermäuse fliegen zu schaaren aus dem Bruch eines Gesteins
die Luft macht uns räuspern wenn sie durch die Hallen dieser Welt fegt
im Antlitz steht dein Wesentliches geschrieben
es scheint
die Gnade ist die Güte
die Würde ist dein Gang
du kannst fallen aber du fällst dann nicht
und das ist der Tanz den ich begehre
ich Lobe ihn
Amor
wir fließen aus der Kehle der Gezeiten
mein geliebtes Wasser du bist das Licht
wie das Stillleben einer babyrosafarbenen Seife in der Atmosphäre eines flauschigen Badezimmers
im warmen Nest Mutter Erde/ riecht das vergangene nach der Ewigkeit
mein Hirteknabe
du riechst wie der Schauer eines Zauberers
im schwarzen Zelt ist eine unbeschreiblich weite Samtfläche gezogen
sie waltet dort im Verborgenen
aus der Wildniss schauen die großen Augen glänzend hevor
siehst du``` glänzend im tiefen Rot
es perlt der Regen aus dem flüssigen Gold
bis es lila wird
aus den Gebüschen überall
diese Schöpfung zeigt seinen Takt an
den Rhytmus eines Universums
deinen Puls
Amor
Amor
A
in meinen Fluten steigt warmer Dampf aus den Wäldern empor
in diesem Dunst lebe ich
staubig schütteln die Raben ihr nächtliches Gefieder aus
aber dann bist du Amor
das Unsichtbare
die kleinen Teilchen
und ich spüre das


Amor


Amor/ du bist das





SOULSISTER


 ALL IS FULL OF LOVE

*



























fallen landen/ Gedanken aus dem nächtlichen am Tage/ und unter meinen Nägeln Erde

`~`~`~`~`~`~`
1
Ich merke das ich das bin, das ich da bin. Auch ohne weiteres.


2
Welcher Versuch ist dieser, der Versuch das Gewölbe zu entrüsten.
Wir sehen mehr in den Wolken, obwohl eben das genau die Wolken sind.
Mehr.

Meer


3
Und für was beschämt?/ wäre ja so als sei die Kreation beschämend.
Und wer sagt er möchte nicht, was weiß er schon vom nichtigen?
Er hat ja, deswegen ist es ihm möglich zu klagen.


4
Ich habe heute gespürt das du Angst hattest, weil du dachtest ich würde nicht mehr wieder kommen. Das hatte dich dazu bewogen mir näher zu sein als sonst.
Aber was hält uns zusammen?


5
Ich weiß wie ich über dich fühle, nur wie ich über dich denken soll, das gelingt mir nicht. Bestimmt aus den selben Gründen wie das Leben sonst auch ist, es ist wie es ist. Welchen Wert hat der angeheftete Gedanke an etwas, das sich im Grunde nie gänzlich definieren lässt. Wie vieles halte ich und lasse ich dann los. Zwischen uns könnte die Natürlichkeit walten, aber was verstehst du davon? Natürlich zu sein. Ich kann mich nicht mehr biegen, ich war zu lange frei gewesen ohne dich. Ich möchte nicht mehr.


6
Nach allem befolgen schaue ich und meine, dieser jenige liebt ganz einfach sein Gewächshaus. Deswegen lässt er sich nicht rühmen, nicht gießen und vertrocknen, sonst fällt ihm nichts mehr ein. Und wer ist 'jenige'?
Bin der 'jenige' ich selbst?


7
Weil ich dich wirklich liebe, kann ich dir keine Richtung weisen, du bist schon angekommen. Soll ich mich nun leise...., soll ich überhaupt.../ Ich bemerke was du aus mir schöpfst, es raubt mir auch etwas, das ich sonst nicht ganz erkennen kann. Nur dann wenn ich dessen beraubt bin, ist da dieses bloße.
Ich gehöre zu dir, bemerkst du es?


8
Es ist dieses zu Nichte machen, das mich beatmet. Das ich aus meiner Seele heraus weine und anschließend spüren kann das es nichts weiter war. Das ich jetzt lache aber totzdem hoffe das wir uns zusammen tun. Worin liegt der Unterschied?



9
Manchmal habe ich keine Kraft für Angst. Angst als eine Form von Wohlstand.



10
Ich liebe dich so tiefsinnig. 
Ich träume das du da bist während du da bist.
In beiden Fällen liebe ich dich so sehr.



11
Jetzt verspüre ich alle Momente der Liebe/ alle Erinnerung macht sich einig/ und jetzt erst kann ich darüber weinen/ jetzt erst erfüllen sie sich gänzlich/



12
Einsame Eule
Ein
Same
/
Eule



13
Schau dir die Fülle an/ und jetzt sag es mir nochmal.



14
Ich merke schon/ mein Herz begehrt rücksichtslos.
Der Verstand starrt ins Leere dabei/ er atmet.



15
Ich habe eine Woche lang alles angenommen/ jetzt weiß ich was Synchronizität bedeutet.
Zwischen mir und dem Leben kein Zwischenraum/ zwischen mir und dir kein Gedanke/ keine Isolation.



16
erhaben hast du mich belassen/ erhaben



17
noch bevor ich es fühlen konnte
konnte ich es fühlen



18
mit allem was ich sage
sage ich nur das eine







PROSA PIPID

1
Mein Gesicht ist ganz nah an das der Scheibe gelehnt. Draußen ist es gleichmäßig hell, es ist grau verschleiert. Ich fühle wenn schon so, dann noch ein wenig dunkler, damit der Schatten darin seine Dimension aufweist. Jetzt verstehe ich was ich am Sommer so mag. Ich kann aber genau so mit meinem Gesicht an das Leben gelehnt die Schatten betrachten. Überall ist alles irgendwie.
Ich erschrecke mich gar nicht dabei das zwei Zentimeter von meinem Auge entfernt eine Kreuzspinne sitzt. Ich kenne sie schon, sie spannt ihre Netze über mein Fenster. Sie erinnert mich daran Meisterin im spinnen zu Sein. Jeden kleinen Abwegigen Gedanken/ ich sehe dich/ was willst du mir erzählen? Dann scheut er zurück, macht dem Herzen wieder Reich und Gegend. Da hatte ich wohl glatt gedacht es würde mir nicht gut gehen. Für ein Weilchen kurz wurde ich sogar ungerecht. Ich dachte, warum bellt dieser Hund den anderen so bösartig an. Warum hat ihm niemand erklärt das man das nicht tut. Ach nein, warte. Du weißt doch wie es wirklich ist/ ein Teil des Schauspiels/ und so betrachtet wird es schön/ wirkt es Weise/ reicht die Fülle entgegen. Und ich nehme mir dann ein Sekündchen zum lesen dieses Weltenspiels. Ich entschuldige mich immer bei den Hunden. Für alles. Nicht in dem ich ihnen Reue zeige, in dem ich sie liebe/ jedes mal wie von Anfang an. Liebe ist für mich wie das klingeln auf einen Knopf/ nur das loslassen existiert nicht. Es kommt in Ewigkeiten angeklingelt. Ich merke schon wieder das ich so weit weg im Traum gewesen sein muss, dass ich mir vorkomme als wäre ich versehentlich in meinem Zimmer gelandet. Und ich muss mich kurz erinnern worum es nochmal geht in diesem Leben. Den ganzen morgen war ich stumm , stumm im Geiste. Jetzt merke ich, ich kann auf meine Bedienungsanleitung für mich zurückgreifen. Und schon geht es, schon lacht das Herz, strahlen die Hunde, grüßen die Menschen. Sie sehen alle immer genauso aus wie ich mich fühle. Alles richtet sich nach mir.

2
Die Welt und ihre Elemente sind das was mich beflügelt. Der Wind kam mir eben durch den Fensterspalt so milde auf mein Gesicht geblasen. Ich mochte lächeln und in mich weinen und in der Ferne hört man einen Hund bellen, irgendwie gelassen. Bellt er nicht mehr wird die Stille lauter. Heute höre ich das Hörspiel des Lebens. Und gleich esse ich ein Stück Kuchen, das ich mir beim Ausflug in die Stadt mitgebracht habe. Ich war zu diesem Zeitpunkt nicht an Kuchen interessiert. Aber weil ich mich Liebe kann ich wissen wie es mir später so ergehen könnte. Und wenn ich dann den Ruf meiner Seele wahrnehme, ist dieser Kuchen alles. Dann möchte ich gar nicht mehr fragen. Ich möchte nur noch friedlich sein, und einig. Ungewissheit macht dann diese Freude, die mich aufmischt, mich begleitet. Sie regt sich zu allem dazu, hat so viele Tendenzen und Tänze. Dann möchte ich mit der Dankbarkeit weinen. Und ich spüre das meine Augäpfel glühen. Und das ist dieser Moment wo die Hunde ihre Augen zusammenkneifen, als würde die Gnade aus mir geflossen, der Trost, die Liebe. Sie schmelzen, sie gleiten dabei. Wir sind dann die Aura. Wir sind dann das Licht. Wir sind dann die Kreation der Liebe.

3
Ich hole ein Kuchenstück aus dem Wickelpapier und denke mir dabei/ da ist ja der Kuchen, der mir von dieser Prinzessin mit den heiligen Augen gegeben wurde. Meine Bauchgegend wird dann reizend kühl und freudig, mein Herz überflutet dann sein unter sich, mit warmer gegossener Seide. Sie entfachen dann einen Ruf, der die eingeschlummerten, versessenen Schlaken befreit. Sie kommen aus meinen Schultern gesträubt, flirren durch meine Wangen und Schulterblätter.

4
Heute finde ich mich in der Dunkelheit. Es neigt sich der Tag, meine Seele wird Lichter. Meine Wölfe erwachen.

5
Ja, ich freue mich das ich lebe.